Aktuelles

Beratungstelle Kreis Plön

Schaut hin! Gewalt kommt nicht in die Tüte!

Kampagnenbild: Gewalt kommt nicht in die Tüte!Brötchentüten-Aktionen:
21.11. in Plön 10.00 – 13.00 Uhr in der Fußgängerzone
24.11. in Kiel im Citti-Park ab 14.00 Uhr
25.11. in Preetz 10.00 – 13.00 Uhr auf dem Markt

Die am weitesten verbreitete Form von Gewalt gegen Frauen und Kinder findet in den eigenen vier Wänden statt und umfasst alle gesellschaftlichen Schichten. In Deutschland ist fast jede vierte Frau in ihrem Leben von häuslicher Gewalt betroffen, und jährlich fliehen rund 45.000 Frauen mit ihren Kindern in Frauenhäuser. Vielfach sehen die Opfer ihre Lage als aussichtslos an.

Hier setzt unsere Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ an. Sie bietet Betroffenen die Möglichkeiten, sich mit Fachberaterinnen vor Ort auszutauschen und Informationen zu erhalten. Parallel bekommen sie über die Brötchentüte Zugang zum HILFETELEFON 08000 116 016 (www.hilfetelefon.de)  und der Zuständigen Beratungsstelle und Frauenhaus im Kreis Plön und in Kiel. Auch der beigelegte Flyer „Gewalt in meinem Umfeld, was kann ich tun?“ soll Menschen im Umfeld ermutigen nicht wegzuschauen, sondern Hilfe zu holen.

Siehe auch: Pressemitteilung und Einladung des Landesinnungsverband des Bäckerhandwerks Schleswig-Holstein.

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Beratungstelle Kiel

Aufruf zum Women’s March am 8. März 2017 in Kiel

Ein breites Bündnis engagierter Feminist_innen, Institutionen, Einrichtungen und Vereinen ruft zum Women‘s March in Kiel auf. Lasst uns zusammen auf die Straße gehen für eine solidarische Welt, in der alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft, ihrer Identität, ihrem Glauben und ihrer sexuellen Orientierung uneingeschränkt gleichberechtigt zusammenleben.

Für eine Welt ohne Sexismus, sexualisierte Gewalt und Rassismus!

Start 16:00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatzweiterlesen ›

Beratungstelle Kiel

Schweigemarsch gegen Gewalt an Frauen

Mehr als 200 Menschen haben am Freitagnachmittag, dem 16.12.2016, in Kiel mit einem Schweigemarsch der ermordeten Delali Assigbley gedacht. Die 38-Jährige war letze Woche auf offener Straße in der Nachbargemeinde Kronshagen von ihrem Ehemann mit Benzin übergossen und angezündet worden. Sie erlag am noch selben Abend ihren schweren Brandverletzungen. Delali Assigbley hinterlässt zwei Söhne im Alter von drei und sieben Jahren, die in einer Pflegefamilie untergekommen sind.

Delali Assigbley war in verschiedenen Kieler Frauenprojekten engagiert. Das grausame Gewaltverbrechen sorgt bei ihren ehemaligen Kooperationspartnerinnen, Mitstreiterinnen sowie allen, die sie kannten, für Fassungslosigkeit, Entsetzen, Trauer und Wut.

Der Fall rückt zudem bekannte Zahlen wieder in das Gedächtnis, denn Gewalt gegenüber Frauen, auch mit Todesfolge, ist nicht selten.

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